Donnerstag, 16. Juni 2022

👻Die wahre Begenbenheit des Filmes „Der Exorzist!"👩

 👻Die wahre Begenbenheit des Filmes Der Exorzist!"👩


 


Der Exorzismus von Emily Rose ist ein Thriller mit Mystery-Horror-Elementen aus dem Jahr 2005.

Die Filmhandlung:

 

 

Lankester Merrin findet bei einer archäologischen Ausgrabung in der antiken Stadt Hatra den Kopf einer Pazuzu-Figur. Während er darüber mit einem Kollegen in einem Museum redet, bleibt eine Pendeluhr stehen. Beunruhigt kehrt Merrin nach Georgetown, einem Stadtbezirk von Washington, D.C., zurück. 

 

 

Der ebenfalls in Georgetown lebende Jesuitenpater Damien Karras leidet darunter, dass seine greise Mutter einsam in einem verwahrlosten Mietshaus in New York lebt und er sie nicht überreden kann, in ein Seniorenheim zu gehen. Als sie von ihrem Bruder in eine armselige Irrenanstalt gebracht wird und bald darauf stirbt, macht Karras sich noch größere Vorwürfe.

                                                               Lankester Merrin

Er zweifelt an Gott und will sich von seinen Pflichten als psychiatrischer Berater der Georgetown University entbinden lassen. Zur selben Zeit stößt ein anderer Priester in der Kirche auf eine geschändete Marienstatue.

 

 

Die Filmschauspielerin Chris MacNeil ist für Dreharbeiten von Hollywood nach Washington, D.C. gekommen und hat ihre 12-jährige Tochter Regan dabei. In der Stadtvilla, die sie in Georgetown bewohnen, werden sie von dem Kindermädchen Sharon Spencer und den Hausangestellten Karl und Willie Engstrom umsorgt. Chris ist geschieden. 

 

                                                                      Chris MacNeil

Mit dem Regisseur Burke Dennings sei sie nur befreundet, erklärt sie ihrer Tochter, als diese schon glaubt, sie bekomme einen Stiefvater. 

                                                                                   Regan 

 

Nachts hört Chris Geräusche vom Dachboden und lässt Karl dort Fallen aufstellen, weil sie davon ausgeht, dass es sich um Ratten handelt. Aber es wird kein Ungeziefer gefunden.

                                                         Burke Dennings

Während einer medizinischen Untersuchung bei Dr. Klein flucht Regan und sagt, er solle „seine Finger von ihrer gottverdammten Fotze lassen“. Als Dr. Klein darüber mit Chris redet, kann sie es sich kaum vorstellen, denn sie kennt Regan nur als wohlerzogenes und liebenswürdiges Mädchen. Dr. Klein verschreibt Regan Ritalin gegen Hyperaktivität.

 


Die Verhaltensstörungen verstärken sich dennoch: Regan wird immer aggressiver und ausfallender. Dr. Klein vermutet, dass die 12-Jährige an einer Anomalie des Schläfenlappens leidet, aber Röntgenaufnahmen ergeben keinen Befund. Von der Konsultation eines Psychiaters rät Dr. Klein ab, stattdessen nimmt er weitere Untersuchungen des Gehirns vor.

 


Eines Abends hat Chris Freunde und Kollegen eingeladen. Plötzlich taucht Regan im Nachthemd auf, uriniert vor den Gästen auf den Teppich und prophezeit einem Astronauten mit den Worten „Du wirst da oben sterben“ den Tod. Regans Zustand verschlimmert sich immer mehr, und als Chris eines Abends nach Hause kommt, findet sie Regan allein in ihrem Schlafzimmer bei geöffnetem Fenster vor. 

 

 

Kurz danach kehrt das Kindermädchen Sharon zurück, das auf Regan aufpassen sollte, und erklärt ihre Abwesenheit damit, Medikamente für Regan besorgt zu haben, während Regisseur Dennings, der sich zufällig im Haus aufgehalten habe, bei Regan geblieben sei. 

 


 Dieser ist jedoch nicht im Haus. Chris und Sharon erhalten kurz darauf die Nachricht, dass seine Leiche am Fuße einer Steintreppe unterhalb von Regans Zimmerfenster gefunden wurde. Polizei-Lieutenant William F. Kinderman vom Morddezernat untersucht den Fall und findet es merkwürdig, dass Dennings’ Kopf um 180 Grad verdreht ist.


Weil er annimmt, dass Dennings aus Regans Zimmerfenster stürzte, befragt er Chris MacNeil. Doch die Schauspielerin ist völlig davon überzeugt, dass der mit ihr befreundete Regisseur nicht in Regans Zimmer war. Mit eigenen Augen sieht Chris, wie das Bett, in dem ihre Tochter liegt, von unsichtbaren Kräften herumgerüttelt wird. 

 

 

Dr. Klein versucht das zunächst mit Spasmen des Mädchens zu erklären, aber Chris hat das Vertrauen zu ihm verloren. Weitere Ärzte und schließlich auch ein Psychiater werden hinzugezogen. Alle Untersuchungen und Beratungen bleiben ergebnislos.


Da schlägt einer der Ärzte vor, es mit Exorzismus zu versuchen. Dies sei zwar eine fragwürdige Methode und habe nichts mit den von der Kirche behaupteten Vorgängen zu tun, aber hin und wieder könne so eine Teufelsaustreibung durch die suggestive Wirkung psychosomatische Störungen beseitigen. 

 


In ihrer Verzweiflung und Angst um ihre Tochter wendet sich Chris an Damien Karras. Sie ist inzwischen davon überzeugt, dass Regan in ihrer Besessenheit Dennings umgebracht hat. 

 


Der Jesuit weigert sich zunächst, das aus dem Mittelalter stammende Ritual überhaupt in Betracht zu ziehen, aber Chris drängt ihn, sich ihre inzwischen auf dem Bett festgebundene, schrecklich verunstaltete, blasphemische, obszöne, schreiende, geifernde und sich windende Tochter Regan anzusehen. 

 


Durch mehrere Besuche kommt der unter Glaubenszweifeln leidende Geistliche zu der Überzeugung, dass Regan tatsächlich von einem Dämon besessen ist. Bischof Michael erlaubt den Exorzismus unter der Bedingung, dass er von einem erfahrenen Pater wie Lankester Merrin vorgenommen wird und Karras nur als Assistent mitwirkt. Die beiden Jesuiten beginnen mit der Teufelsaustreibung.



Als Karras nach kurzer Abwesenheit wieder in Regans Zimmer zurückkommt, findet er Merrin tot vor. Mit den Worten „Nimm mich!“ fällt er wütend über die Besessene her, der Dämon springt auf ihn über, und der Exorzist stürzt sich durch das Fenster auf die Steintreppe.  

 


Karras erhält in der Stunde seines Todes die Absolution von Pater Dyer, der ihm die Beichte abnimmt. 

                                                                                    Pater Dyer

Regan ist vom Bösen befreit und wieder ein liebenswürdiges Mädchen.

 


Nun die wahre Begebenheit:



Anneliese Michel, eigentlich Anna Elisabeth Michel (* 21. September 1952 in Leiblfing; † 1. Juli 1976 in Klingenberg am Main), war eine deutsche Studentin der Religionspädagogik, die an den Folgen extremer Unterernährung starb. 

 

                                                                          Orginal Grab

Große Aufmerksamkeit erregte der Todesfall, weil in den Monaten vor ihrem Tod zwei römisch-katholische Priester insgesamt 67-mal den großen Exorzismus an ihr vollzogen hatten.

                                                            Anna Elisabeth Michel

Das Gerichtsverfahren, mit dem die strafrechtliche Verantwortung der Beteiligten aufgearbeitet wurde, erregte Aufmerksamkeit weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. 

 


Neben den Prozessen vor dem Nürnberger Kriegsverbrechertribunal und dem ersten Prozess gegen die Gründer der Rote Armee Fraktion in Stammheim war es einer der Strafprozesse in Deutschland, die besonders viel Aufmerksamkeit fanden.


Die Ereignisse, die auch als „Exorzismus von Klingenberg“ bekannt wurden, veränderten die Praxis der Ausübung der Teufelsaustreibung innerhalb der römisch-katholischen Kirche Deutschlands.

 


Nachdem Michel schon mehrere Jahre an epilepsieartigen Anfällen gelitten und auch über dämonische Wahrnehmungen geklagt hatte, glaubte die Leiterin einer Wallfahrt in dem von der katholischen Kirche nicht anerkannten marianischen Wallfahrtsort San Damianobei Michel spirituelle Probleme zu erkennen:

                                      marianischen Wallfahrtsort San Damianobei

Als Michel im Sommer 1973 erstmals an einer solchen Fahrt unter Führung der Wallfahrtsleiterin teilnahm, soll sie dort nach deren Aussage insbesondere eine große Abneigung gegen alle der Religionsverehrung dienenden Gegenstände gezeigt haben. 

 


Auf Veranlassung der Wallfahrtsleiterin stellte sich Michel einem Geistlichen aus Aschaffenburg vor, dieser sah jedoch keinen Anhaltspunkt für eine Besessenheit. 

 

                                            Orginal Haus, leider heute abgebrannt

Allerdings vermittelte der dortige Kaplan den Kontakt zu dem Geistlichen Ernst Alt, der damals Pfarrer in Ettleben war. Nachdem Michel mit diesem Kontakt aufgenommen hatte, verwies er sie zunächst erneut auf ärztliche Hilfe.

Bischof Josef Stangl (hier Mai 1959) ordnete am 16. September 1975 den großen Exorzismus aus

 

Da die Wallfahrtsleiterin weiterhin nicht an eine medizinische Erklärung glaubte, stellte sie den Kontakt mit Pater Adolf Rodewyk her, der anhand der Schilderungen meinte, Indizien für eine Besessenheit zu erkennen. 


                                                           Pater Adolf Rodewyk

Als Verfasser zweier Standardwerke im theologischen Fach Dämonologie galt der Jesuit Rodewyk in katholischen Kreisen als unangefochtener Experte für Besessenheit und Austreibung. Zudem hatte er selbst häufig den großen Exorzismus gebetet und war auf dem Gebiet der Dämonologie theologischer Berater der Deutschen Bischofskonferenz.

 


Ab Herbst 1973 traf Ernst Alt Anneliese Michel zunächst alle zwei Wochen, später einmal im Monat bis November 1974. 

 

                                                                             Ernst Alt 

  Im Rahmen der Gespräche stellte Alt im September 1974 die spirituelle Diagnose „Umsessenheit“, bei der Dämonen vom Betroffenen noch nicht Besitz ergriffen haben, sondern diesen lediglich bedrängen, und forderte Anneliese Michel auf, sich einen Seelenführer zu wählen, um nach dessen Maßgabe ein geordnetes religiöses Leben zu führen. Anneliese Michel entschied sich daraufhin für Ernst Alt. 

 


Die Diagnose kam Anneliese Michel und auch ihren Eltern nicht ungelegen, bestand doch keine Akzeptanz für eine medizinische Erklärung ihres Leidens; vielmehr suchte man Zuflucht in einer religiösen Deutung der Symptome.

 

Am 1. Juli 1975 sprach Ernst Alt einen ersten Exorzismus (einen sogenannten Exorzismus probativus) über sie, worauf sie nach Aussage der Beobachter mit dem Zerreißen des Rosenkranzes reagiert haben soll.

 

 

Etwa zu dieser Zeit zog sich Anneliese Michel erstmals in das Haus ihrer Eltern zurück, da sie durch die Anfälle und ihren zwischenzeitlich eingetretenen Gewichtsverlust für die Fortsetzung des Studiums zunächst zu geschwächt war. 

 

                                                                    Beerdigung

Auf Bitten Ernst Alts stimmte der Würzburger Bischof Josef Stangl erstmals einem kleinen Exorzismus zu, der am 3. August 1975 durchgeführt wurde. Ab diesem Zeitpunkt verschlechterte sich der Geisteszustand Anneliese Michels rapide: Sie fand kaum Schlaf, litt unter starkem Bewegungsdrang, schrie und tobte, begann zu fasten, aß jedoch Insekten und trank Urin. 

 

                                                                 Bischof Josef Stangl

Ernst Alt habe zu diesem Zeitpunkt nach eigenem Bekunden eine Einweisung in eine Nervenklinik angeraten, was für Anneliese Michel und deren Eltern inakzeptabel gewesen sei. Vor allem die Eltern befürchteten, dass ihr dadurch die Karriere als Lehrerin verschlossen werde.
 


Sie starb kurz danach Qualvoll


 

Montag, 6. Juni 2022

💀Der Film Poltergeist und die wahre Geschichte 😱

 💀Der Film Poltergeist und die wahre Geschichte 😱

 


Poltergeist ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahre 1982, der unter dem maßgeblichen Einfluss Steven Spielbergs entstand und in dem die titelgebenden Poltergeister eine tragende Rolle spielen.

 

 

Handlung von dem Film:

 

 

Die Familie Freeling lebt als mehr oder minder typisch amerikanische Familie in der kalifornischen Fertigbausiedlung Cuesta Verde. Die Anfangsszene des Films zeigt die Familie nachts in ihrem Haus. 


                                                                       Orginal Haus Teil 1

Alle schlafen friedlich, bis auf die 5-jährige Carol-Anne, die mit dem nach Sendeschluss rauschenden Fernsehbild ein lautes Gespräch führt.

 

 

Die Konversation weckt schließlich den Rest der Familie auf. Carol-Annes Eltern Diane und Steven vermuten dahinter zunächst Schlafwandeln. 

 


Sie denken sich nichts weiter dabei und übersehen zunächst auch andere ungewöhnliche Anzeichen, wie zum Beispiel den Tod von Carol-Annes Kanarienvogel am Morgen darauf.
 

 

In der folgenden Nacht wird Carol-Anne, die wieder einmal mit dem rauschenden Fernseher – diesmal im Schlafzimmer der Eltern – in einen Dialog tritt, Zeugin eines paranormalen Schauspiels: Ein Lichtband greift in der Form einer Hand aus dem Fernseher nach ihr und rauscht schließlich aus dem Fernseher heraus in die gegenüberliegende Wand, worauf das Gebäude erbebt.

 


Die Eltern werden aus dem Schlaf gerüttelt, doch die Frage, was passiert sei, beantwortet Carol-Anne lapidar mit: „Sie sind hier“.

 


 

Von nun an stellen sich im Haus zunächst recht harmlose Spukerscheinungen ein: Essbesteck wird verbogen, Gläser zerspringen, Stühle bewegen sich von selbst und der Haushund apportiert vor die Wandstelle, in die das Lichtband Stunden vorher eintauchte.

 


Ein paar Tage später zieht ein starkes Gewitter auf, das seltsame Wolkenformationen mit sich bringt. In dieser Unwetternacht kommt es zum Großausbruch paranormalen Geschehens: Ein Baum im Garten erwacht zum Leben, durchbricht das Kinderzimmerfenster und ergreift Carol-Annes älteren Bruder Robbie.

 


Während seine Eltern und seine ältere Schwester Dana im Garten verzweifelt versuchen, Robbie dem Baum zu entreißen, wird Carol-Ann im Haus zurückgelassen. Diese klammert sich hilflos an ihr Bettgestell, als sie sogartig in ihren Kleiderschrank gezogen wird, aus dem ein unnatürlich grelles Licht strömt.
 


Der Baum wird schließlich von einem plötzlich auftauchenden Tornado aus dem Garten ausgerissen. Steve gelingt es in letzter Sekunde, Robbie zu befreien. Carol-Anne ist spurlos verschwunden, während sich im verwüsteten Kinderzimmer ein furchterregender Spuk einnistet, der alle Familienmitglieder dazu bringt, das Zimmer furchtsam zu meiden.


 


Durch das Störbild des Fernsehers können die Eltern zwar Carol-Annes Stimme hören, das Kind aber nicht sehen.


Ratlos und resigniert wenden sich die Freelings an ein Wissenschaftlerteam, dessen anfängliche Skepsis bei der Führung durchs Haus überaus schnell weicht.


Zusammen mit den Wissenschaftlern widerfahren den Freelings nun eine weitere Reihe von Spukphänomenen, seien es Beißattacken aus dem Nichts, oder ein Blitzgewitter an der Wohnzimmerdecke.

 


An selbiger öffnet sich eine Art Portal, aus dem teils antike, teils moderne Habseligkeiten von Fremden herabregnen. Es erscheinen leuchtende, schemenhafte Geister, die die Treppe vom Kinderzimmer herunter wandeln.
 

 

Einem Wissenschaftler entfleucht sogar ein Steak, das unerwartet vor Maden auseinanderquillt, und gleich darauf gaukelt ihm eine Erscheinung im Spiegel vor, sein Gesicht löse sich in Fleischfetzen auf. Schließlich ziehen die ebenfalls entnervten Wissenschaftler Tangina Barrons als Medium zu Rate.
 


Auf deren Betreiben hin wird sogleich Kontakt mit der verschwundenen Carol-Anne aufgenommen und es gelingt wenig später in einer turbulenten Rettungsaktion, Carol-Anne wieder zurück in die diesseitige Welt zu holen: Dazu begibt sich Mutter Diane über den Kinderzimmerkleiderschrank, der eine Art etabliertes Tor zur Zwischenwelt darstellt, auf „die andere Seite“ und rettet Carol-Anne.

 

Dabei führt ein Fehler seitens Steven fast zum Misslingen der Aktion und lässt ihn – mit glimpflichem Ausgang – Bekanntschaft machen mit einer sehr starken, bösen Erscheinung, die Tangina schlicht „die Bestie“ nennt.

 


Nach Carol-Annes Rettung hat der Spuk scheinbar ein Ende, die Freelings wähnen den Terror überstanden und planen gebeutelt ihren Umzug.

 


Doch in ihrer letzten Nacht im Haus bricht der Spuk mit bisher unerreichter Härte erneut aus: Wieder trachtet die Bestie nach den Kindern und versucht diese in Gestalt eines gigantischen Schlunds, der sich wieder im Kleiderschrank des Kinderzimmers auftut, auf „die andere Seite“ zu ziehen.
 


Nach mehreren furchtbaren Erscheinungen beginnt das Haus schließlich zu kollabieren, während im Garten sich öffnende Särge aus dem Boden aufsteigen, aus denen verweste und skelettierte Leichen herausfallen.

 


Bei der panischen Flucht von dem Anwesen gelingt es Diane schließlich, die beiden Kinder dem Schlund zu entreißen.

 


Steven erkennt derweil endlich den Sinn hinter den erst kurz zurückliegenden Aussagen seines Arbeitgebers, eines Immobilienmaklers: Das Haus und die ganze Siedlung wurden auf einem Friedhof erbaut, von dem zuvor nur die Grabsteine umgesetzt worden waren, und nun widerfährt den Freelings die Rache der immer noch unter ihrem Heim begrabenen Seelen.


 

 

Mit dieser Einsicht flieht die Familie aus Cuesta Verde, wobei das Haus der Freelings krachend implodiert und verschwindet. Sie kommen vorübergehend in einem Hotel unter, wo Steven als erste Amtshandlung den Fernseher vor die Zimmertür verbannt.

 


Was geschah mysteriöses bei dem Dreh?

 


Die Poltergeist-Filmreihe geriet in die Schlagzeilen, weil zwei der Kinder aus dem ersten Teil sowie die Darsteller des Indianers Taylor (Will Sampson) und Kanes (Julian Beck) aus dem zweiten Teil nach den Dreharbeiten an den verschiedenen Filmen starben.

 


                                                                 Indianer

Besonders der Fall der 22-jährigen Darstellerin Dominique Dunne sorgte für Entsetzen; sie wurde noch im Erscheinungsjahr des ersten Filmes von ihrem Ex-Freund erwürgt.



 

Heather O’Rourke, Darstellerin der Carol-Anne, starb 1988, verstarb nach Ende der Dreharbeiten zu Poltergeist III – Die dunkle Seite des Bösen, während der Post-Produktionsphase. Sie wurde nur 12 Jahren alt und starb an Komplikationen bei einer Notoperation in Folge von einem Darmverschluss.

 


Im Zuge der Werbekampagne für den ersten Film wurden zudem phantastische Geschichten über einen „Fluch“ durch zahlreiche Erzählungen von Mitgliedern der Filmcrew über rätselhafte Unfälle am Set oder nur weiß belichtete Filmstreifen lanciert; sogar Steven Spielberg selbst sprach von einigen merkwürdigen Vorkommnissen während der Dreharbeiten.

 

 

Inwieweit dies vor allem nur der Vermarktung des Films dienen sollte – auch die Pressehefte strotzten von teils kruden (pseudo-)wissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit dem Thema – war seinerseits Gegenstand von Mutmaßungen.

 

 

Vermengt mit den tragischen Ereignissen um einige Darsteller wurde aus derlei Erzählungen schließlich die Legende eines „Poltergeist-Fluchs“, der die Filmreihe überschattet.
Der Indianer, der im Film mitspielte, ist wirklich ein echter.

 

 

Bei den Dreharbeiten spürte er das Böse und fing an eine Zeremonie am Set an. Immer wieder sagte er, dass böse ist hier.

 

 
 

Kurz nach der Zeremonie wurde der Schauspieler so krank. Kein Arzt fand raus, was er hatte, bis er kurz danach verstarb.
 

 

Die Skelette, die man beim Dreh verwendet hatte, sind echte Skelette. Man vermutet, dass wegen der Skelette die Ruhe der Toden störten und deshalb das Böse dort war.


 

Nochmal zusammengefasst

 

Das Originalhaus aus dem ersten Teil, an dem die Außenaufnahmen stattfanden, steht immer noch – in Kalifornien in Simi Valley, 4267 Roxbury Street. Die Besitzer des Hauses, die es 1982 an das Filmteam vermieteten, leben heute noch darin.
 


Insgesamt 5 Darsteller des „Poltergeist“-Franchise starben nach Kinostart der Filme oder wurden Opfer eines Verbrechens.

 

 

Schon während der Werbekampagne für den ersten Teil der Horror-Reihe berichteten damals mehrere Crew-Mitglieder, dass es während der Dreharbeiten mysteriöse Unfälle gegeben habe und viele Filmstreifen nur weiß belichtet gewesen seien.
 


Erst Dominique Dunne...


                                                             Im Film die große Schwester

Genau fünf Monate nach dem US-Kinostart von „Poltergeist“ am 4. Juni 1982 starb dann die damals 22-jährige Schauspielerin Dominique Dunne, die in „Poltergeist“ die Rolle der Dana Freeling spielte, und ihr gewaltsamer Tod sollte nur der erste in einer unheimlichen Reihe von Unglücken sein.

 


Dunne wurde am 30. Oktober 1982 in ihrer Hauseinfahrt von ihrem Ex-Freund attackiert und so lange gewürgt, bis sie in ein Koma fiel. Fünf Tage später verstarb sie in einem Krankenhaus in Los Angeles.
 

 

... dann Julian Beck & Will Sampson...


 


                                                            Will Sampson  Indianer                                                                 

Im Mai 1986 erschien mit „Poltergeist II - Die andere Seite“ die erste Fortsetzung, in der Schauspieler Julian Beck („Cotton Club“) den bösen Geist Kane, während Will Sampson den guten Geist Taylor verkörpert. 

 

                                                                          Julian Beck

 

Beide Darsteller starben kurz nach Kinostart von „Poltergeist 2“, der damals 60-jährige Beck erlag einer einige Monate vorher diagnostizierten Magenkrebserkrankung und der zu dem Zeitpunkt 53-jährige Sampson verstarb unerwartet im Anschluss an eine Herzoperation.
 


... dann Heather O’Rourke...



Nach diesen unglücklichen Zufällen sorgte schließlich der besonders tragische Todesfall Heather O’Rourke dafür, dass der vermeintliche „Poltergeist“-Fluch in der breiteren Öffentlichkeit diskutiert wurde. Bereits mit sechs Jahren spielte sie in „Poltergeist“ die Rolle der Carol Anne Freeling, in die sie für „Poltergeist II - Die andere Seite“ und auch für „Poltergeist III -


 

... und schließlich Lou Perryman

Der Siegeszug des Internets sorgte in den Folgejahren dafür, dass die Geschichte vom bösen Omen lebendig blieb und 20 Jahre nach Heather O’Rourkes Tod bekam sie noch einmal neue Nahrung, denn auch Schauspieler Lou Perryman wurde von dem vermeintlichen Fluch heimgesucht.

 

 

Im April 2009 wurde der 67-Jährige in seinem Haus in Texas von einem Ex-Sträfling mit einer Axt ermordet – und somit ist Perryman, der im ersten „Poltergeist“-Teil die Nebenfigur Pugsley gespielt hatte, das fünfte Opfer im Cast der „Poltergeist“-Trilogie.