Sonntag, 1. März 2026

👗👠Epoche der Kleidung im Mittelalter👸

👗👠Epoche der Kleidung im Mittelalter👸



Vor dem Mittelalter (Antike) spricht man noch nicht von Epochen. Da oft die Kleidung extrem teuer war und ein Leben lang hielt, änderten sich die Stile über Jahrhunderten hinweg nur langsam.



Im antiken Rom und Griechenland war das eine funktionale Wickel- und Drapiertechnik.



Die Kleidung wurde nicht genäht, sondern durch "Fibeln" oder Gürtel gehalten. Farben spielten eine Rolle über den Status, den jemand hatte. Der römische Kaiser z.B. trug Purpur.



Das Mittelalter ca. (500- 1500)




Frühmittelalter 500-1050

Die Mode war einfach und oft germanische - römisch geprägt. Man trug Tuniken, Hosen (bei Männern) und rechteckige Mäntel.



Hochmittelalter 1050-1500

Mit den Kreuzzügen kamen neue, edle Stoffe nach Europa.

Edle Stoffe und Seide aus dem Orient. Die Kleider wurden nun körperbetonter und es wurde erste Schneiderregeln festgelegt.





Die Gotik ca. 1200-1500





Die Mode wurde den Stil den Bau der Kathedralen nachgeahmt. Die spitzen Bögen der Kathedralen wurden zur Vorlage für Kopfbedeckungen genannt (Hennin) . Schnabelschuhe und dazu kam die Erfindung des Knopfes. Lange Ärmel und Schleppen zeigten, dass man nicht arbeiten musste.








Die Renaissance 1450-1600






Die Mode änderte sich komplett. Es entsteht die Breite und Pracht. Übergrößen Ärmel, schwere Stoffe meistens Samt und Brokat. Es entsteht die Unterteilung in Oberteil (Mieder/Wams) und Rock.



Im reichen Venedig und Florenz wurde die Mode zum Ausdruck des Reichtums.






Es begannen sich regionale Stile zu unterscheiden z.B. die "spanische Mode" mit der steifen Halskrause.







Während man heute Epochen oft an Jahrzehnten festgemacht (z.B. die 70er) Schlaghose, Hippimode, orientierten sich die Kleiderepochen an jahrhundertelangen
Kulturströmungen.





Biedermeier





(sehr betonte schmale Taille) , Glockenröcke mit "Schutenhüte) und Puffärmel. Die Herrenmode dagegen eng geschnittene Fräcke, Westen, Zylinder und lange Hosen. Beide Geschlechter wollten eine enge,, taillierte Silhouette. Bei den Damen sehr lange Korsetts. Die Stoffe waren Baumwolle, Seide und Samt. Oft gestreifte oder Karomuster.




Das 19. Jahrhundert





Hoch taillierte (Hemisenkleider) leichte Stoffe, schmaler Schnitt "Tournüre". Das Volumen verlagert sich nach hinten (Gesäßbereich)

Handschuhe und Sonnenschirme rundeten alles ab.

Herrenmode: Dunkle Farben, strenge Eleganz, Zylinder als Hut.





Die 20er Jahre






Die Frauen weigerten sich in Korsetts zu zwängen. "Flapper - Kleider"






Tief sitzende Taille, Fransen, Pailletten. Manche begannen auch Hosen oder Hosenanzüge zu tragen (Marlene Dietrich) dazu Bubikopf. Stirnbänder und Federn (Charlsten - Kleider)






Sonntag, 14. Dezember 2025

👻Waverly Hills Sanatorium und der Spuk 💀


👻Waverly Hills Sanatorium und der Spuk 💀


Einst eine renommierte Tuberkulose-Klinik, heute eine verfluchte Stätte, in dem unheimliche Dinge passieren: "Waverly Hills" soll der "verfluchteste Ort der Welt" sein.


Die schaurige Geschichte des Sanatoriums

Im Jahr 1910 wurde das Sanatorium in Louisville zunächst für die Behandlung und Beherbergung von Tuberkulose-Patienten errichtet.


Zu dieser Zeit gab es noch kein Heilmittel für die Lungenkrankheit, weswegen viele Leute daran starben. Das Gebäude entstand in den 20er Jahren als Klinik für Tuberkulose-Patienten als Ersatz für ein zu klein gewordenes früheres Krankenhaus auf dem selben Gelände. 


Als der Bedarf für solche Sanatorien Anfang der 60er Jahre nicht mehr bestand, wurde es geschlossen und kurz darauf in ein Senioren-Pflegeheim umgewandelt, das bis irgendwann Mitte der 80er Jahre lief und dann geschlossen wurde.


Das Gebäude wechselte die Besitzer, sollte zeitweise als Gefängnis umgebaut werden, dann wollte ein Besitzer eine riesige Jesus-Statue auf dem Gebäude errichten. Als die Pläne fehlschlugen, öffnete der Besitzer das denkmalgeschützte Gebäude für Vandalen, um es in einen abbruchreifen Zustand zu versetzen und versuchte außerdem das Fundament zu unterhöhlen, um das Gebäude zum Einsturz zu bringen.


Ende der 90er wurde das Gebäude an die jetzigen Besitzer verkauft, die mit einer schrittweisen Instandsetzung begannen.


16 Jahre später wurde das Sanatorium als modernes Tuberkulose-Klinikum nach einer Erweiterung neu eröffnet. Da immer noch zahlreiche Patienten starben, wurde ein Leichenschacht gebaut. Durch ihn konnten Verstorbene ungesehen aus dem Krankenhaus transportiert werden. Heute ist dieser Schacht als „Todestunnel“ bekannt.



                                                                  Leichentunnel

Nachdem Anfang der 1960er-Jahre mit einer Kombination aus drei Antibiotika eine gute Therapie für Tuberkulose gefunden wurde, schloss man die Klinik im Jahr 1961. Doch damit sollte die Geschichte des vom Tod behafteten Gebäudes nicht enden: Tatsächlich wurde es als geriatrisches Krankenhaus ein weiteres Mal wiedereröffnet, unter dem Namen „Woodhaven Geriatrics Sanitarium“. 1982 schloss der Staat Kentucky es allerdings wieder – angeblich wegen grausamer Behandlungsmethoden.





Der Spuk👻


Aggressive Schattengestalten, verzweifelte Hilferufe und der Rauch von Zigarren: Es ranken sich viele Mythen um "Waverly Hills", einem ehemaligen Sanatorium im US-Bundesstaat Kentucky. Heute scheint es einsam und verlassen da zu liegen und langsam vor sich hin zu verrotten. Doch der Schein trügt: Zahlreiche schaulustige Touristen kommen jedes Jahr hier her, um sich durch das unheimliche Gemäuer führen zu lassen.


"Waverly Hills": Hier sollen massenweise Tuberkulose-Patienten qualvoll gestorben sein

Und viele von ihnen wollen paranormale Erlebnisse gehabt haben: So ist im Netz die Rede von schemenhaften Erscheinungen, die durch die Flure wandern, extrem kalten Räumen, die einem den Atem stocken lassen oder auch geisterhaften Rufen, obwohl niemand zu sehen ist. Klopfen und Schritte sind zu hören.





                                                          Krankenschwestern

Fakt ist: "Waverly Hills" wurde kurz nach der Jahrhundertwende errichtet, um der Tuberkulose-Epidemie, die damals in Louisville und Umgebung grassierte, Herr zu werden. Für damalige Verhältnisse soll das Klinikum sehr modern gewesen und stetig erweitert worden sein. 




Da es aber zu dieser Zeit noch kein Heilmittel gegen die schwere Lungenkrankheit gab, seien dennoch tausende Menschen im Krankenhaus gestorben. Viele starben schon während der Anreise.




Die unzähligen Leichen sollen dann diskret durch einen Schacht nach draußen geschafft worden sein, damit sie von den anderen Patienten ungesehen weggebracht werden konnten. Und genau in diesem Tunnel soll es besonders spuken, immer wieder berichten Augenzeugen von verzweifelten Hilferufen Verstorbener. Auch Erscheinungen sind gesehen worden. Auch fliegen Steine durch den Tunnel. 



Gruseln in Zimmer 502: Erhängte Krankenschwester nimmt einem die Luft weg

Doch auch das Zimmer 502 ist nichts für schwache Gemüter: So soll dieser Raum Besuchern ebenfalls das Gruseln lehren. Hier treiben sich angeblich sehr viele Geister herum, zudem sei es im Zimmer im Gegensatz zu den Räumen ständig bitterkalt und viele Tour-Teilnehmer klagen über Atemprobleme, heißt es. 





Einer traurigen Legende nach habe sich hier eine junge Krankenschwester 1926 das Leben mit dem Strang genommen, da sie ledig und schwanger war und keinen anderen Ausweg mehr für sich gesehen habe. Die andere besagt, dass sich eine Krankenschwester vier Jahre später aus nicht ersichtlichen Gründen aus dem Fenster gestürzt habe.