👗👠Epoche der Kleidung im Mittelalter👸
Vor dem Mittelalter (Antike) spricht man noch nicht von Epochen. Da oft die Kleidung extrem teuer war und ein Leben lang hielt, änderten sich die Stile über Jahrhunderten hinweg nur langsam.
Im antiken Rom und Griechenland war das eine funktionale Wickel- und Drapiertechnik.
Die Kleidung wurde nicht genäht, sondern durch "Fibeln" oder Gürtel gehalten. Farben spielten eine Rolle über den Status, den jemand hatte. Der römische Kaiser z.B. trug Purpur.
Das Mittelalter ca. (500- 1500)
Frühmittelalter 500-1050
Die Mode war einfach und oft germanische - römisch geprägt. Man trug Tuniken, Hosen (bei Männern) und rechteckige Mäntel.
Hochmittelalter 1050-1500
Mit den Kreuzzügen kamen neue, edle Stoffe nach Europa.
Edle Stoffe und Seide aus dem Orient. Die Kleider wurden nun körperbetonter und es wurde erste Schneiderregeln festgelegt.
Die Gotik ca. 1200-1500
Die Mode wurde den Stil den Bau der Kathedralen nachgeahmt. Die spitzen Bögen der Kathedralen wurden zur Vorlage für Kopfbedeckungen genannt (Hennin) . Schnabelschuhe und dazu kam die Erfindung des Knopfes. Lange Ärmel und Schleppen zeigten, dass man nicht arbeiten musste.
Die Renaissance 1450-1600
Die Mode änderte sich komplett. Es entsteht die Breite und Pracht. Übergrößen Ärmel, schwere Stoffe meistens Samt und Brokat. Es entsteht die Unterteilung in Oberteil (Mieder/Wams) und Rock.
Im reichen Venedig und Florenz wurde die Mode zum Ausdruck des Reichtums.
Es begannen sich regionale Stile zu unterscheiden z.B. die "spanische Mode" mit der steifen Halskrause.
Während man heute Epochen oft an Jahrzehnten festgemacht (z.B. die 70er) Schlaghose, Hippimode, orientierten sich die Kleiderepochen an jahrhundertelangen
Kulturströmungen.
Biedermeier
(sehr betonte schmale Taille) , Glockenröcke mit "Schutenhüte) und Puffärmel. Die Herrenmode dagegen eng geschnittene Fräcke, Westen, Zylinder und lange Hosen. Beide Geschlechter wollten eine enge,, taillierte Silhouette. Bei den Damen sehr lange Korsetts. Die Stoffe waren Baumwolle, Seide und Samt. Oft gestreifte oder Karomuster.
Das 19. Jahrhundert
Hoch taillierte (Hemisenkleider) leichte Stoffe, schmaler Schnitt "Tournüre". Das Volumen verlagert sich nach hinten (Gesäßbereich)
Handschuhe und Sonnenschirme rundeten alles ab.
Herrenmode: Dunkle Farben, strenge Eleganz, Zylinder als Hut.
Die 20er Jahre
Die Frauen weigerten sich in Korsetts zu zwängen. "Flapper - Kleider"
Tief sitzende Taille, Fransen, Pailletten. Manche begannen auch Hosen oder Hosenanzüge zu tragen (Marlene Dietrich) dazu Bubikopf. Stirnbänder und Federn (Charlsten - Kleider)


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